Miranda

Einer der seltsamsten Monde in unserem Sonnensystem.  Der Trabant von Uranus hat eine extrem schroffe und vielgestaltige Oberfläche mit bis zu 20 Kilometer tiefen Canyons. Entdeckt wurde er erst 1948 von Gerald Kuiper, Voyager 2 besuchte in 1986. Bemerkenswert ist, dass Miranda zu über 80% aus Wassereis besteht, was ihm eine sehr geringe Dichte verleiht (foto – NASA).

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Miranda

Detailaufnahme des Uranus Mondes (foto – NASA/JPL).

Uranus

Durch Sonnenwind hervorgerufene, rotierende Aurora am Eisplaneten Uranus, fotografiert aus verschiedenen Perspektiven vom Hubble-Teleskop, kombiniert mit Aufnahmen der Voyager 2 Expedition.

(foto – ESA/Hubble/NASA, Observatoire de Paris)

Uranus

Vor 30 Jahren schickte die Sonde Voyager 2 die ersten Fotos aus über 10 Milliarden Kilometer Entfernung zur Erde und brachte der NASA zudem Erkenntnisse über die Veränderung der Sonnenstrahlung auf entfernteren Planeten. Uranus braucht übrigens ein ganzes Menschenleben, um die Sonne einmal zu umrunden. Das Uranus Jahr entspricht 84 Erdjahren – dafür dauert ein Tag nur 17 Stunden.

Das Falschfarbenfoto rechts offenbart konzentrisch aufgebaute Wolkenstrukturen in verschiedener Dichte um den Südpol herum.

(fotos – NASA/JPL-Caltech)

M I R A N D A

View Miranda

Einer von 27 Monden des Planeten Uranus.                                (foto – NASA)

Alle Monde von Uranus haben Namen aus Shakespear-Dramen. Dies ist eine Besonderheit, da ja sonst von der NASA meist Bezeichnungen aus der griechischen Mythologie für die Benennung der Planeten und Monde verwendet werden.

„Sweet Moon, I thank thee for thy sunny beams;
I thank thee, Moon, for shining now so bright.“

A Midsummer Night’s Dream

Uranus & Miranda

Vor 30 Jahren besuchte Voyager 2 den kältesten Planeten in unserem Sonnensystem. Die Atmosphäre enthält viel Methan, das sorgt für die blaue Färbung. Bis heute ist diese Sonde übrigens funktionsfähig und sendet aus über 10 Millionen Kilometern Daten zur Erde. Miranda ist der innerste Mond von Uranus, eine bizarre Welt mit bis 20 km tiefen Canyons.

(fotos – NASA/JPL)