Kleiner Hüpfer

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Laubfrosch                                                                         (foto – Norio Nomura)

Der Bergmolch

Vor vielen Jahren hatten wir mal ein Pärchen aus dem Spessart mitgebracht und es mehr zum Spaß im Gartenteich ausgesetzt. Seitdem vermehren sich die Kerlchen sehr erfolgreich und es gibt jedes Jahr Larven und auch Jungmolche. Einige fallen sicher  den Libellenlarven zum Opfer, aber es bleiben genug übrig, um den Bestand stabil zu halten. Die älteren Molche kennt man schon, man kann sie mit Übung an der Färbung und Zeichnung auseinander halten. Die Bergmolche leben nur in der wärmeren Zeit im Wasser, im Herbst gehen sie an Land und verbringen den Winter unter Steinen oder Baumstümpfen. Erst zum laichen kehren sie im März ins Wasser zurück. Die Larven verlieren im Laufe des Sommers ihre Kiemen und müssen dann auch das Wasser verlassen, viele überleben den ersten Winter nicht – das ist aber so eingerichtet von Mutter Natur.

Male Alpine newt

Das besondere Kennzeichen der Bergmolche ist der orangerote Bauch! Die Weibchen sind oft etwas größer als die Männchen und eher bräunlich marmoriert, während die Herren eher schwarz sind und einen kleinen Kamm auf dem Rücken aufweisen. Nahrung sind alle Arten von Insekten, Würmern, Weichtieren, die es im und am Wasser zu finden gibt – zur Jagd verlässt der Molch bei Nacht auch den Teich. Er hat ein Abwehrsekret auf der Haut, dass man tunlichst nicht in die Augen bekommen sollte – sehr schmerzhaft! Trotzdem ist es außerhalb des Wassers gefährlich für die Molche: Igel, Marder oder Waschbär zögern nicht, sie zu verspeisen. Die Tiere können mit Glück 20 – 30 Jahre alt werden… (foto – Erik Paterson)

Teichfrosch

Da machste dicke Backen...

Jetzt ist die Zeit der Froschkonzerte. Abends komme ich immer an einem Teich vorbei, wo diese Kerlchen Musik machen, wobei das Gequake meist periodisch auflammt, dann aber um so gewaltiger. Zwischendurch gibt es Pausen zum Kraft tanken. Aber Vorsicht – es gibt viele Reiher und auch Störche, die immer auf einen Snack aus sind…

(foto – Dennis)

Grasfrosch

Rana temporaria ssp. (Pyrénées Orientales 66)

Grasfrösche leben im Gegensatz zu Teich- oder Seefröschen nicht im
Wasser. Sie bevorzugen feuchte, schattige Habitate, meist im Wald,
wo sie einem, besonders nach Regenfällen, vor die Füße hüpfen
können. Grasfrösche sind braun mit schwarzen Einsprengseln.
Sie haben eine enorme Sprungkraft, können mit ihren starken
Hinterbeinen zur Not gewaltige Sätze machen.

(foto – laurent lebois)

Blue Frog

Dendrobates tinctorius

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Dieser Frosch, so schön er ist, sollte mit Vorsicht behandelt werden, produziert er doch eines der stärksten Gifte im Tierreich. Schon die Ureinwohner bestückten damit ihre Pfeile, daher auch Pfeilgiftfrosch.

(foto – kuhnml)

Laichzeit

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Die Kröten fangen an zu laichen   😀                            (foto – Sabrina Weisser)

 

DIE KRÖTE

Giftig bin ich nicht,
Kinder beiß’ ich nicht,
Wurzeln mag ich nicht,
nach Blumen frag’ ich nicht.
Würmlein und Schnecken,
die lass ich mir schmecken.
Ich sitz’ in dunklen Ecken
Und bin gar so bescheiden;
doch keiner kann mich leiden.
Das betrübt mich in meinem Sinn,
kann ich dafür, dass ich hässlich bin?

Johannes Trojan

 

Eigentlich sind Kröten gar nicht hässlich und auch nicht glitschig, denn sie leben, abgesehen von der Laichzeit im März/April, das ganze Jahr auf dem Trockenen. Bei mir im Garten treffe ich manchmal an langen, lauen Sommerabenden Eine, wenn sie in der Dämmerung auf Würmer oder Schneckenjagd geht – natürlich werden auch Insekten nicht verschmäht. Kröten sind äußerst nützliche und friedliche Tiere. Anfassen sollte man sie allerdings nicht: ihr Schutzsekret kann Verätzungen auslösen, besonders an Augen und Schleimhäuten. Die heißen Tagesstunden verbringt sie am liebsten in einem kühlen Loch,  daher auch der Name Erdkröte. 😉