Tschurjumow-Gerassimenko

Diese Aufnahme des Kometen stammt vom 31.Dezember und wurde mit der OSIRIS Kamera der Sonde Rosetta generiert. Zur Zeit wird vom Bodenteam der ESA versucht, Kontakt zum Lander Philea aufzunehmen. Das Zeitfenster dafür schließt sich langsam, denn der Komet entfernt sich von der Sonne und die Energieversorgung wird damit immer prekärer.

(foto – ESA/Rosetta/OSIRIS – MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA)

Neujahrskomet

Dieser kosmische Schneeball wird der Erde am 17.Januar am nächsten kommen – der Komet C/2013 US10, auch Catalina genannt, nach dem Observatorium, welches ihn zuerst entdeckte (foto – Kathleen Georgia).

Der Komet spuckt

Aufnahmen der Sonde Rosetta am Kometen 67P/Churyuumov-Gerasimenko im letzten August. Deutlich zu sehen das verdampfende Material von der Oberfläche, als der Komet der Sonne immer näher kam. (foto – rosetta/ESA/NASA)

67P/Churyumov-Gerasimenko

Da ich ja keinen hochwissenschaftlichen Blog betreibe, kann ich euch noch diese kleine Spielerei der NASA zeigen, die eine bewegte Sequenz von Fotos der Sonde Rosetta am Kometen zeigt – fiel aus meinem Archiv, ich bin ja immer noch „drüben“ am ausmisten. Aber bald ist es geschafft!

netter Klumpen   😉  (fotos – ESA/NASA/rosetta)  entstanden Januar 2015

Die Rosetta Mission erreicht ihren Höhepunkt

67P/Tschurjumow-Gerassimenko erreicht am Donnerstag um 4.03 Uhr mit einer Entfernung von 186 Millionen Kilometern seinen nächsten Punkt zur Sonne. Das ist etwas mehr als der Abstand der Erde zur Sonne. Durch die Wärme wird die Oberfläche des Kometen heisser: der Komet wir daher verstärkt ausgasen. Diese Phase ist einer der wichtigsten Momente in der gesamten Rosetta Mission. Die aktivste Phase könnte sogar noch in den September fallen, also erst nach dem sonnennächsten Punkt. Zu Philea gibt es bisher nach wie vor keine verlässliche Verbindung, daher können aus der ESA-Zentrale im Moment keine Signale für Experimente auf dem Kometen gegeben werden. Also wird das Hauptaugenmerk Rosetta gelten, die extra ihre Position geändert hat, um besser die Gasausbrüche zu beobachten. Das Ende der Mission ist für September 2016 geplant – nach zwölfeinhalb Jahren im All. Dann hat Rosetta ausgedient. Die Sonde soll sich dann auf dem Kometen niederlassen und Signale zur Erde senden.

Siding Spring

Das Weltraumteleskop Hubble konnte sich den Vorbeiflug von Siding Spring am Roten Planeten letzten Herbst ganz ungefährdet ansehen, lagen doch zwischen Erde und Mars fast 240 Millionen Kilometer. Hubble blickte gleich mehrfach Richtung Mars, um Bilder des Kometen zu erhaschen und nahm zudem auch den Mars selbst auf. Aus diesen Beobachtungen montierten die Experten der NASA dann eine Ansicht, die die tatsächliche Entfernung des Kometen vom Roten Planeten und die Größenverhältnisse zum Zeitpunkt des Vorüberflugs zeigt. Die Entfernung am Himmel betrug dabei 1,5 Bogenminuten, was etwa einem Zwanzigstel des Vollmonddurchmessers am nächtlichen Himmel entspricht. Der Hintergrund des Bildes wurde danach aus erdgebundenen Beobachtungen des Palomar Sky Survey ergänzt, die man zuvor der Auflösung von Hubble angepasst hatte.