Ceres

Cracked Ceres Crater

Aufnahme der Sonde Dawn. Interessant besonders die Verwerfung in der Mitte des Kraters (foto – NASA/Stuart Ranking).

Kupalo Krater

Die Sonde „Dawn“ hat jetzt ihrer niedrigste Bahn über CERES eingeschlagen und neue faszinierende Detailaufnahmen aus nur 400 km Höhe geliefert. Der Kupalo Krater ist einer der Jüngsten auf dem Kleinplaneten und hat einen Durchmesser von ca. 26 km.

(foto – NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA)

Kleinplaneten

Der Zwergplanet 2012 VP113 kommt der Sonne nie näher als rund zwölf Milliarden Kilometer. Das ist rund 80 Mal so weit entfernt wie die Erde von der Sonne. 2012 VP113 hat einen Durchmesser von rund 450 Kilometern und zieht noch rund 600 Millionen Kilometer weiter außen seine Bahn als der zuvor fernste Zwergplanet Sedna. Damit zeigt sich, dass Sedna kein Einzelgänger ist. Man hat hochgerechnet, dass es in dieser Region, der sogenannten inneren Oortschen Wolke, sogar rund 900 Himmelskörper mit Durchmessern von mehr als 1000 Kilometern geben könnte. Der Fund läßt die Existenz eines weiteren großen Planeten in den fernen Außenbezirken unseres Systems erahnen. Einige Objekte der inneren Oortschen Wolke könnten in Größe vielleicht sogar mit Mars oder Erde konkurrieren. Die Suche nach diesen entfernten Objekten sollte fortgeführt werden, weil sie viel darüber verraten können, wie unser Sonnensystem sich gebildet und entwickelt hat. Es sind immer noch viele Fragen offen. Ausserdem berichten Astronomen, erstmals ein Ringsystem bei einem Kleinplaneten entdeckt zu haben. Der nur 250 Kilometer im Querschnitt messende Asteroid Chariklo besitzt demnach zwei Ringe. Da eröffnen sich in beiden Fällen spannende neue Dimensionen!

http://www.nature.com/news/dwarf-planet-stretches-solar-system-s-edge-1.14921 hier der Originalartikel aus der Zeitschrift „Nature“

http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature13155.html und die Entdeckung der Forscher aus Brasilien

Plutos eisige Welten

Für mich das bisher spektakulärste Foto der Oberfläche von Pluto mit seinen Bergen, vergletscherten Ebenen und der nebligen Atmosphäre – freigegeben von der NASA am 17.September. New Horizons überrascht immer wieder mit diesen brillianten Aufnahmen, die per Funksignal nun fast viereinhalb Stunden zur Erde unterwegs sind. Pluto ist sage und schreibe 4,785 Milliarden Kilometer von uns entfernt. Zum Vergleich: das Funksignal Mond – Erde braucht gerade einmal eine Sekunde…

Neues von Ceres

Dieser pyramidenförmige Berg oberhalb des großen Kraters sorgt bei den Forschern der NASA für Staunen, insbesondere die hellen Streifen an den Flanken. Sollte es sich hier um eine Art Vulkan handeln?  Das Foto wurde von Bord der Sonde Dawn aus gut 1400 Kilometer Höhe aufgenommen. Der mysteriöse Berg ist an die 5000 Meter hoch, also etwa in der Größenklasse des Mont Blanc ( foto – NASA – 2x anklicken! ).

Pluto

Animierter Flug über Pluto, von der NASA zusammengestellt aus Aufnahmen von New Horizons aus 77.000 km Höhe.

Im ersten Teil sieht man die Norgay Mountains,
im Zweiten ein riesiges vergletschertes Eisfeld.

Die Berge sind bis zu 3500m hoch. Ein Signal von New Horizons zur Bodenstation dauert zur Zeit 4,5 Stunden. Daher ist der Datenexport von der Sonde zur Erde sehr langwierig und wird erst im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Es erwarten uns dann sicher noch viele spektakuläre Einblicke in die Welt des fernen Kleinplaneten im Kuiper Gürtel.

Neue faszinierende Aufnahmen von Ceres

Die Sonde Dawn liefert immer neue spektakuläre Fotos vom Kleinplaneten im Asteroidengürtel. Im Video ist ein drei Kilometer tiefer Krater mit Eisablagerungen zu sehen. Ausserdem wird ein sechs Kilometer hoher Berg gezeigt, von dem noch völlig unklar ist, wie er geologisch entstanden sein könnte. Welche Kräfte wirken auf Ceres, gab es gar Vulkanismus? Es sind noch viele Fragen offen…