Johanniskäfer

KLEINER LEUCHTKÄFER

Lamprohiza splendidula: nouveau venu

Hier das flugunfähige Weibchen des kleinen Leuchtkäfers. Es sitzt in den Büschen und versucht mit seinem Licht die Männchen anzulocken. Nur diese können fliegen und lassen sich Ende Juni als „Glühwürmchen“ nach Einbruch der Dämmerung im Unterholz beobachten – dieses Jahr sieht man sie in großer Zahl. Leuchtkäfer bevorzugen warme, windstille Nächte.

Lamprohiza splendidula (Linné, 1767) Male

Und so sieht das Männchen in Großaufnahme aus (ca. 1cm). Das Leuchtorgan befindet sich unten am Hinterleib. Die Käfer leben nur ein bis zwei Wochen und nehmen in dieser Zeit keine Nahrung mehr auf – sie zehren von den Energiereserven aus dem dreijährigen Larvenstadium.

(foto oben – Alain C. , unten – Udo Schmidt)

Junikäfer

Hugo the Summer Chafer

Dies Jahr gibt es viele von ihnen, nachdem bei den Maikäfern Ebbe war. Nach Sonnenuntergang kommen die Junikäfer aus der Erde und brummen um blütentragende Bäume herum – Linden mögen sie besonders. Man sieht sie eigentlich nur in der Stunde der Dämmerung.

(foto – HaPe_Gera)