Rainfarn

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Sie blühen jetzt überall sehr schön. Es ist eine anspruchslose Pflanze, die auch mit trockenen Böden gut klar kommt (foto – Grizzlybear.se).

Lavendel

Lavender flowers in bloom, Oregon

Nicht nur in Südfrankreich blüht jetzt der Lavendel, nein auch in England, wo die Feldwirtschaft Tradition hat. Und in manch deutschem Garten gedeiht er ganz ausgesprochen gut – besonders im Südwesten!

(foto – icetsarina)

Wegwarte mit Gast

Araignées, insectes et fleurs de la forêt de Moulière (Les Chirons Noirs)

Ich habe noch nie so viel blühende Wegwarte gesehen, wie dieses Jahr. Die Mainwiesen sind teilweise übersäht mit einem Dschungel aus blauen Blüten. Anscheinend waren die Bedingungen dies Jahr ideal (erst feucht, dann trocken-warm)                                                              (foto – Lancellin)

Mädesüß

Wiese Kakaoteiche

Auf feuchten Wiesen beginnt jetzt das Mädesüß mit seinem betörenden Duft zu blühen – soll ja auch eine interessante Heilpflanze sein.  🙂

(foto – Gravitat OFF)

Florale Intelligenz

Es stellt sich immer mehr heraus, dass nicht alle Intelligenz so gebaut sein muss wie die unsere. Wissenschaftler sind dabei zu verstehen, dass etwas nicht desto intelligenter ist, je mehr es uns Menschen ähnelt. Die Erde ist ein kleiner Planet eines unbedeutenden Sterns in einem abgelegenen Seitenarm der Milchstraße und so ähnlich ist die Intelligenz des Menschen nur eine unter vielen möglichen, dabei wohl nicht einmal die Effizienteste. Das Vermögen, sich auf eine wechselnde Umwelt einzustellen, ist nicht unser Privileg. Alles was lebt, ist intelligent. Man braucht nicht unbedingt ein Gehirn dazu, sondern primär den Austausch mit dem eigenen Organismus und mit denen der anderen. Lernen – darum geht es in erster Linie! Intelligenz zeigt sich auch darin, dass ein Wesen versteht, auf die Veränderungen der Umwelt adäquat zu reagieren. Das können Pflanzen offensichtlich deutlich besser als Tiere und als eines davon der Mensch.

Mehr als 95 Prozent der Biomasse auf der Erde sind Pflanzen – dies zeigt klar, wer etwas aus den Gegebenheiten unseres Planeten zu machen versteht. Tiere und damit auch wir, leben von den Pflanzen. Nicht nur, dass wir die Pflanzen als Nahrung verstoffwechseln, wir sind auch auf den von ihnen erzeugten Sauerstoff angewiesen. Die Energievorräte, von denen der Mensch heute lebt (denken wir an Kohle,Öl und Gas) sind ebenfalls nichts als alte Pflanzen. Diese haben nämlich schon immer die Sonnenenergie genutzt – ein wesentlich intelligenteres Prinzip, als sich kurzfristig von begrenzt verfügbaren fossilen Brennstoffen zu bedienen, die Millionen Jahre zu ihrer Entstehung brauchten.

Entwicklungsgeschichtlich sind Pflanzen deutlich älter als Tiere, Blütenpflanzen aber wiederum jünger als die Säugetiere. Das ist interessant!  Pflanzen sind uns in vielen Bereichen überlegen und werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Menschen evolutionär überleben. Eine zentrale Instanz, die alle ein- und ausgehenden Informationen verarbeitet, wie unser Gehirn, muss nicht sein. Man sollte bei der Bewertung der Organisationsform der Intelligenz neu denken oder zumindest umdenken. Auch ist das Nervensystem der Pflanzen noch nicht genug erforscht. Sie sind in der Lage Licht, Temperatur, Bewegung, Verletzung durch Fressfeinde etc. wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Wie das alles geschieht, ist noch weitestgehend unklar und bedarf weiterer Erforschung – die Entwicklung der Pflanzen ist auf jeden Fall lange nicht abgeschlossen, während der Mensch gerade auf dem besten Weg ist, sich auszurotten…