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Im jüdischen Museum, Berlin.        (foto – perceptions(back in the univer…))

 

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Erschreckend

 

Nach aktuellen Umfragen hätte die SPD keine 17% der Stimmen mehr und die CDU würde unter die 30% Prozent-Marke fallen. Damit verfügten diese Parteien im Deutschen Bundestag über keine absolute Mehrheit mehr. Die vier „kleinen“ Parteien hätten inzwischen mehr Stimmen, als die zwei „Großen“. Weimar lässt grüßen.

Demnächst wird man wahrscheinlich Dreier- oder Vierer-Koalitionen brauchen, inklusive der dazugehörenden Querelen und ständiger Neuwahlen. So ging es Anfang der 30er Jahre auch los.

Jetzt brauchen wir nur noch die Wirtschaftskrise – sie lauert ja bereits hinter der nächsten Ecke. Lass nur mal Italien in die Knie gehen, mit seiner exorbitanten Staatsverschuldung – das fängt dann keine „Bankenrettung“ der Welt mehr auf….

Burschi bei „Mama“

 

Heute fand in Berlin ein interessantes Treffen statt: der jüngste Regierungschef Europas nach dem Krieg zu Besuch bei der dienstältesten Kanzlerin. Das Meeting bietet einigen Zündstoff! Ich frage mich schon lange, warum wir Polen (zu Recht) sanktionieren, aber bei Orbans Ungarn, wo ein viel größerer Demokratie-Abbau stattfand, offensichtlich wegschauen. Im Falle Österreichs ist die Sache noch pikanter: man hat den Schwarzen dort gleich drei Schlüssel-Resorts überlassen. Als da wären, das Innenministerium mit Hoheit über Polizei und Geheimdienste, das prestigeträchtige Außenministerium inklusive Vizekanzlerschaft, und last but not least, als Zuckerl, auch noch das Kommando über die Streitkräfte (Verteidigungsministerium). Nicht zu glauben!

Ob da unsere Kanzlerin die richtigen Worte findet, während sie mit einer CSU an ihrer Seite sondiert, die z.B. noch unlängst Victor Orban in Bayern aufs herzlichste empfangen hat? Derweil trinkt Lusche Gabriel mit dem Außenminister der Folterrepublik Türkei Tee und dealt irgendwelche schmutzigen Sachen aus. Vielleicht so in der Art: wir geben euch Waffen und noch mehr Kohle und ihr gebt uns Geisel Deniz zurück und haltet die Flüchtlinge im Land. Ja, die geschäftsführende Regierung leistet wirklich ganze Arbeit! Wozu eigentlich noch wählen oder koalieren, es läuft doch alles prima in Berlin – oder !?

Elend ohne Ende…

 

Die kleine Partei aus Bayern, großer Verlierer der letzten Wahl, hat sich trotzdem wieder mit Maximalforderungen in Berlin bei den „Großen“ durchgesetzt. Man versucht verzweifelt die AfD in der Ausländerpolitik rechts zu überholen: aber dies wird nicht gelingen! Der Wähler dürfte im Herbst das Original in den bayerischen Landtag wählen und nicht die schlechte Kopie. Ich prophezeihe der CSU eine herrliche Wahlniederlage in ihrer Heimat – mit wem auch immer sie dort in der Zukunft koalieren mag. Vielleicht am Ende auch mit der SPD, mit den Kleinen reichts ja nicht mehr? Können diese Bazies uns nicht wenigstens nördlich des Mains in Ruhe lassen? Ein Elend ohne Ende…  🙄

Die „große“ Koalition

ODER: WIE VERKAUFE ICH EINEN KLEINSTEN GEMEINSAMEN
NENNER ALS GROSSARTIGE EINIGUNG ZWISCHEN „FREUNDEN“ ?

Die kleineren Parteien dürfen, wollen oder können nicht regieren, also werden wir mit dem vermeintlich geringeren Übel beglückt. Was da aber aus Berlin herüberschallt in den Westen der Republik lässt mir die Haare zu Berge stehen. Wenn das in den noch anstehenden echten Koalitions-Verhandlungen festgeklopft werden sollte, dann gute Nacht. Ich sehe Stillstand, Wegsehen vor Problemen und aggressiven Konservatismus!

Das Bild der anschließenden Pressekonferenz war für mich symptomatisch: Der hochgewachsen Vertreter der kleinsten Partei neben der geschrumpften Kanzlerin und in der Ecke zerzaust der Vertreter des „Juniorpartners“. Diese sich früher einmal „Volksparteien“ nennenden Verlierer der Wahl wollen sich also noch vier weitere Jahre irgendwie durchlavieren: hauptsache Pöstchen und Mandate sind gesichert.

Die Gewinner der Wahl (rechte wie linke) sitzen allesamt in der Opposition! Verkehrte Welt, aber ein perfekter Indikator für den Zustand des Parlamentarismus in diesem Land: ich sehe nichts Gutes auf uns zukommen für die nächste Zukunft…

Eisbärchen im Tierpark

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In Berlin gibt es nach 10 Jahren wieder einen jungen Eisbären. Diesmal allerdings draußen in Friedrichsfelde im Tierpark und nicht im Zoo in der Innenstadt. Eltern sind die beide aus Russland stammenden Wolodja und Mutter Tonja, die sich sehr gut um den kleinen Bub gekümmert hat. Ab März wird das Bärchen auf der Außenanlage zu sehen sein. Es freut mich für den Tierpark, der nicht übermäßig viele Besucher hatte in den letzten Jahren – dieses Event wird für 2017 sicher einen Schub geben! Der Tierpark ist nicht nur ein Zoo, sondern ein wunderbarer Landschaftspark und es lohnt sich, ihn zu entdecken, gerade an heißen Sommertagen, wenn die alten Bäume dort Schatten und Kühle bieten!  (foto oben – Friedrich Gross)

Das noch namenlose Kind hat bereits, vorerst noch spielerisch, Interesse an Fleisch, während Mutter Tonja das Gehege aufräumt….  😉

Obamas letzte gute Tat

Mit der Begnadigung von Chelsea Manning, die in der Haft schon zweimal versucht hatte, sich das Leben zu nehmen, machte Barack Obama einen letzten, honorigen Schachzug, bevor morgen der böse Clown die Bühne betritt. Statt noch 30 Jahre im Knast zu schmoren, kommt die Whistle-Blowerin nun im Mai frei. Es hätte Obama allerdings gut angestanden, wenn er auch im Fall Edward Snowden Weisheit und Großmut hätte walten lassen. Denn Snowden hat den USA und ihren Verbündeten im Grunde einen großen Dienst erwiesen. Dass dies auch mit Peinlichkeiten für die Amerikaner verbunden war, ließ sich nun mal nicht vermeiden.

Snowden wäre von Honkong aus auch garantiert nicht zu den Russen geflüchtet, wenn man ihm damals einen fairen Ausweg offeriert hätte. Die Rolle Berlins in dieser Affäre ist ebenfalls keine Gute. Wir hätten Snowden aufnehmen können, sogar müssen – denn er sollte eigentlich vor dem Untersuchungs-Ausschuß zum Daten-Skandal mit den USA aussagen. Dies war aber wohl beiden Seiten, Washington und Berlin, eher unangenehm, wäre doch herausgekommen, was wir eh schon wissen: nämlich, dass der deutsche Verfassungschutz der NSA freiwillig Daten der eigenen Bürger überantwortet – die sind also auf „böse“ Spionage gar nicht angewiesen!

Mein Fazit von Obamas Präsidentschaft bleibt zwiespältig. Besonders übel nehme ich ihm die Ausweitung von Bushs schmutzigen Drohnen-Krieg, dies teilweise auch noch mit Operatern von deutschem Boden aus. Des weiteren ist ihm nicht gelungen, das schändliche Lager auf Kuba zu schließen. Dort schmoren immer noch Unschuldige seit jetzt über 15 Jahren gegen jedes Völkerrecht und auch entgegen Paragraphen der amerikanischen Verfassung, wie sogar von amerikanischen Richtern festgestellt!  Auch in der Ausspäh-Affäre gegenüber Deutschland und Frankreich machte Obama keine gute Figur (aber Schwamm drüber, spioniert wird immer, das wissen wir alle, macht ja der deutsche Geheimdienst auch…).

Trotzdem werden wir Barack Obama und seiner wunderbaren Gattin Michelle noch bittere Tränen hinterher weinen, denn der Stil im Weißen Haus war doch so anders, als unter Bush Junior oder jetzt sicher wieder unter einem Trampel Trump. Obama wat ein intellektueller Präsident, wie ihn die Vereinigten Staaten seit dem Krieg nicht hatten und sicher auch für lange Zeit nicht mehr haben werden. Selbst Kennedy sieht in der Rückschau neben ihm blass aus. Michelle war ihm als First Lady absolut ebenbürtig! Ich kann mich an keine First Lady erinnern, die so präsent war im täglichen Diskurs – und dies ging weit über rein repräsentative Dinge hinaus. Morgen wird ein bitterer Tag für die USA und die Welt. Ich hoffe, auch Trumps Wähler werden noch merken, dass sie einem üblen Blender aufgesessen sind…

„Wir werden hart verhandeln“

DIE BEZIEHUNG DEUTSCHLAND / USA NEU DENKEN…

Die Worte des designierten amerikanischen Präsidenten bezüglich seiner Vorstellungen zu Europa und der Nato, möchte ich gerne unseren Verantwortlichen in Berlin und Brüssel hinter die Ohren schreiben!  Bitte verhandelt HART mit diesem Gernegroß! Denn es geht hier nicht um Almosen, die wir von den Amerikanern zu erbetteln haben, sondern um ein Pfund, mit dem WIR wuchern sollten – nämlich dem ureigenen Interesse der USA an ihren Stützpunkten in Europa, die für sie unverzichtbar geworden sind. Einzig die Amerikaner sitzen noch in Deutschland von den vier ursprünglichen Besatzungsmächten.

Die Franzosen gingen zuerst, dann folgten  nach der Wende die Russen und schließlich auch die Briten. Warum sind die Amerikaner immer noch hier? Weil sie uns brauchen, weil Europa und insbesondere Deutschland ein hervorragender „Trittstein“ nach Nahost und Asien ist. Weil sie hier das größte Militärkrankenhaus außerhalb der USA unterhalten (Rammstein), weil man von hier aus super die Logistik für die diversen Kriege koordinieren kann. Weil man hier immer noch Atombomben lagert (in der Eifel), obwohl längst etwas anderes vereinbart war. Weil der Bundesnachrichtendienst der NSA via Bad Aibling immer noch wertvolle Informationen aus dem deutschen Internetknoten in Frankfurt auf dem Silbertablett liefert usw. und sofort.

Also, WIR können fordern, wir könnten hart verhandeln, und wenn Trump nicht spurt, dann Tschüssikowski – man müsste sich halt in Berlin nur mal trauen und nicht immer das devote Äffchen von Washingtons Gnaden spielen. Drehen wir doch den Spieß einfach mal um! Wenn Trump zuviel Scheiß baut, dann schließen wir das Headquarter in Heidelberg, den Flugplatz und das Krankenhaus in Rammstein, die Basis in Wiesbaden, den Horchposten in Bad Aibling und auch den großen Übungsplatz in Franken. Und zu allererst das Lager für Atommunition in der Eifel, damit wir endlich atomwaffenfreie Zone werden. so wie es schon vor über 20 Jahren beschlossen wurde!

Was haltet ihr davon? Man muss nur mal anders auftreten! Und gegenüber dieser unberechenbaren neuen Regierung in Washington wird es geradezu überlebens wichtig sein, dies zu tun, denn sonst ziehen die uns gnadenlos über den Tisch. Dagegen wird das, was Bush Junior zwischen 2000 und 2008  fabriziert hat, wie Kinderkram aussehen. Seid also wachsam in Berlin und Brüssel und lasst euch nicht einlullen!  Trump ist ein Gauner und in seinem Schlepptau kommen noch ganz andere Gestalten ins Spiel, vor denen man sich wirklich fürchten sollte…

Wahlkampfgetöse

 

DER INNENMINISTER FORDERT „EINEN STÄRKEREN STAAT“…  

 

ICH FORDERE EINEN KOMPETENTEN INNENMINISTER, DER MEHR ALS NUR WORTHÜLSEN VON SICH GIBT – DIE UNFÄHIGKEIT UND TUMBE ARROGANZ DIESES MANNES IST JA NICHT MEHR ZU ÜBERBIETEN…