Lamington National Park

Red-necked pademelon

Das kleine Rotnacken Känguru beobachtet einen

crimson rosella lamington (1 of 1)

roten Rosella Papagei beim Frühstück.

Grey funtail (5 of 5)

Während wir frieren, ist Down Under Sommer – ein Graufächerschwanz.

(fotos – Daniela Parra)

Der Lamington National Park liegt im äußersten Südosten Queenslands in der unmittelbaren Küstenregion. Das Gebiet ist stark vulkanisch geprägt und zu großen Teilen mit Urwald bedeckt. Der Park wurde schon im Jahr 1915 gegründet und zählt damit zu den älteren Nationalparks in Australien. Vor der Küste erstreckt sich das Great Barrier Reef, wer tauchen möchte, hat es also auch nicht weit. Ich konnte die Region Mitte der 90er Jahre besuchen und war begeistert von der Vielfalt der Vogelwelt. Es gibt dort unter anderen auch noch die mittlerweile sehr seltenen Kasuare. Wer in der Nähe ist, sollte einen Besuch des Lamington Parks nicht versäumen!

http://www.yugambeh.com/ – Informationen zur indigenen Bevölkerung

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Australischer Sommer

Sydney 2016 Dec 18 13:18

Über Sydney braut sich mal wieder was zusammen – seit Tagen drücken subtropische Luftmassen immer neue Gewitter vom Pazifik in die Stadt. Dort ist jetzt fast Mittsommer, die Sonne steht hoch und heizt ordentlich ein (foto – Climate Research Center).

Winter in Guthega

Nice crisp run this morning from Guthega to Smiggins hole return

So sieht das dann in den Australischen Alpen in der Gegend um Canberra aus. Es liegt nicht viel Schnee, aber es ist kalt – der Himmel und die Wolken bieten einen gigantischen Anblick.

(foto – Adam Rumbold)

Climate Change

Sydney 2016 Apr 23 15:18

23.4. – Ortszeit Spätnachmittag (bei uns morgens) – die City von Sidney verschwindet unter einer gigantischen Gewitterzelle, die vom Meer herein treibt. Dabei kann es im Zentrum zu orkanartigen Böen und sehr starken Regenfällen mit Hagel kommen. Letztes Jahr führte so ein Gewittersturm im Großraum Sydney zu schweren Überschwemmungen und starken Verwüstungen, insbesondere am Hafen.

Über Sidney brauen sich wieder schwere Unwetter zusammen, in Südaustralien ist jetzt Herbst. Derweil kommt es weiter im Norden vor Queensland zu einer Katastrophe ganz anderer Art. Dank El Nino ist der Pazifik so warm wie nie und es hat vor der Küste am Great Barriere Reef ein Korallensterben nicht gekannten Ausmaßes eingesetzt. Die sogenannte Korallenbleiche ist so schlimm wie noch nie. Dazu kommt es, wenn das Wasser längere Zeit über der für die Tiere bekömmlichen Temperatur liegt. Es wäre reversibel, wenn es schnell wieder abkühlen würde. Damit ist aber nicht zu rechnen. Die Wissenschaftler in Australien befürchten das Schlimmste – die Auswirkungen für Flora und Fauna im Meer sind noch gar nicht abzusehen. Der Klimawandel ist einfach nicht mehr zu leugnen.

cairns_snorkeltrip_06

Riffzone bei Cairns vor dem großen Sterben. Ohne die Korallen werden die Riffe in wenigen Jahren zerfallen. Küstenschutz, Tourismus und Biologie der Unterwasserwelt wären gleichermaßen betroffen von diesem Drama.

(fotos – oben: Climate Change Research Centre, unten: Paleontours)