Rote Röhrenspinne

Eresus cinnaberinus

Diese winzige Spinne kommt in kleinen Populationen im Südwesten, in Niedersachsen und in Brandenburg vor. Sie liebt sonnige Standorte.

(foto – candiru)

Weberknecht

tbd

Völlig harmloses Spinnentier, welches sich vegetarisch ernährt und auch über keinerlei Giftdrüsen verfügt.        (foto – Joshua Mayer)

Kreuzspinne beim Dinner

Kreuzspinne

(foto – Harald Delschinger)

Meine Kreuzspinnen kommen jetzt aus ihren Winterverstecken. Das Haus begrünt sich wieder und da finden sie reichlich Nahrung. Allerdings sehen sie jetzt nicht so wohlgenährt aus, wie dieses Exemplar im Spätsommer. Kreuzspinnen können den Menschen tatsächlich beißen, aber man müsste sich schon sehr dämlich anstellen, um das zu provozieren. Man kann mit ihnen in bester Koexistenz leben und sich jeden Tag daran erfreuen, was sie alles wegfangen an Mücken und Fliegen, die dann nicht den Weg ins Haus finden. Spinnen erkennen die ihnen friedlich gesonnenen Menschen und verhalten sich selbst in unmittelbarer Nähe sehr unauffällig. Manchmal habe ich mir auch schon den Spaß gemacht, sie mit in der Wohnung gefangenen Fliegen zu füttern, was gerne angenommen wird. Ich verstehe Leute nicht, die Spinnen nicht mögen. Niedlich sind auch die kleinen Springspinnen, die mich manchmal am Schreibtisch besuchen. Sie fühlen sich auf den warmen Wänden der Terrasse wohl und fangen mir die Blattläuse  weg. Spinnen sind sehr nützliche und friedliche Tiere!

Green Jumping Spider

Keine Angst – das Tierchen ist winzig!                               (foto – Katja Schulz)

Black Widow

Black Widow with egg sac (Theridiidae, Latrodectus spp.)

Wer diesen roten Punkt an einer eher unauffälligen, kleinen Spinne entdeckt, sollte sich in acht nehmen. Dieses zierliche Etwas ist eine der giftigsten Spinnen der Welt. Der Biss einer großen Vogelspinne ist ein Spaziergang dagegen. Hier sieht man die schwarze Witwe mit ihrem Eisack, aus dem später die noch durchsichtigen Jungspinnen heraus quellen werden. Aber ich mag ja Spinnen, insofern habe ich kein Problem mit den Achtbeinern – das Tierchen kommt in Deutschland auch gar nicht vor.

(foto – Allejandro Santillana – University of Texas/Austin)