Ich bin empört…

Stewie trying to be  fierce

…kein einziger Aprilscherz heute  !                            (foto – David Banister)

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Frohe Ostern

Hare

Habt ihr schon mal einem Hasen in die braunen Augen geschaut? Man kommt ihnen selten so nahe – es sind wunderbare, rätselhafte und scheue Tiere, die leider in unserer ausgeräumten Landschaft sehr rar geworden sind (nicht zu verwechseln mit den Kaninchen). Ich freue mich immer, wenn ich ab und zu mal einen sehe (foto –  helen.llewelyn).

Wie kam der Hase eigentlich zum Osterfest, denn er hat ja mit der christlichen Symbolik wenig zu tun? Die heidnischen Frühlingsfeste verbanden die Hasen mit Wiedergeburt und Fruchtbarkeit und man sah sie im angelsächsischen Raum auch in Verbindung mit der Wiedergeburt des Mondes und der Natur als ewigem Kreislauf, sowie als Symbol der Morgendämmerung und eines neuen Lebens. Während der späteren Christianisierung verband man dann diese alten Bräuche kurzerhand mit dem christlichen Osterfest. Als lunares Tier verkörperte der Hase ja seit jeher die Auferstehung, Verjüngung und Periodizität. Die Figur des Hasen im Mond ist in fast allen alten Religionen zu finden. Er galt aber mitunter auch als unrein (z.B. im jüdischen Glauben) und, ähnlich wie die Katze, als mit den Hexen im Bunde. Inzwischen ist das arme Tier leider zur eierlegenden Karikatur im jährlichen Oster-Kommerz verkommen.

Ich wünsche allen Lesern entspannte und vor allem friedliche Feiertage!

2012 KL Photo-1612

(foto – Keith Laverack)

Bing Xin

STERNENMEER

Wie kann ich seine verborgene Tiefe beschreiben
Der tiefste Punkt meiner Seele
Der tiefste Punkt des Universums
Der Ruhepunkt inmitten des glänzenden Lichts