Hoffnung für Korea

Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit wurde in Südkorea ein interessanter Mann zum Präsidenten gewählt und inzwischen vereidigt. Der ehemalige Menschenrechtsanwalt Moon Jae-In hat fortschrittliche Ideen und steckt nicht im Korruptionssumpf seiner Vorgängerin. Während Trumps Armada auf dem Weg von Australien ins japanisch-chinesische Meer ist, plädiert der neue Präsident im Süden für einen Dialog mit Nordkorea. Für mich die vernünftigste Idee in den letzten Wochen!

Denn, wie durchgeknallt Kim Jong Un auch sein mag: eine Konfrontation auf vielleicht atomarem Niveau hätte katastrophale Folgen für die gesamte Region und vor allem den Süden des Landes. Seoul liegt nur 80 km von der Grenze entfernt, da braucht man keine Raketen, da reichen schon einfache Haubitzen, um die Stadt in Schutt und Asche zu legen.

„Ich bin gewillt, für den Frieden auf der Koreanischen Halbinsel überall hinzugehen“- hoffen wir, dass Moon Jae-In, selbst Kind nordkoreanischer Flüchtlinge, sich mit dieser ambitionierten Idee durchsetzen kann, bevor der durchgeknallte Präsident der Vereinigten Staaten einen neuen Krieg anzettelt, in den am Ende auch China als Schutzmacht Nordkoreas verwickelt sein könnte. Das wäre das Worst Case Szenario.

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