William Binney

EXZESSIVES DATEN SAMMELN MACHT AUF DAUER KEINEN SINN…

Der ehemalige technische Direktor des NSA bezweifelt, dass immer mehr Informationen automatisch zu besseren Ergebnissen führen. „Massenüberwachung hilft nicht“ ! Analysten ertrinken in Informationen. Nach jedem Anschlag stellt sich heraus, dass die Täter zuvor in irgendeiner Datenbank gespeichert waren – doch sie hätten nur durch fokussiertes Beobachten aufgehalten werden können. Trotzdem wird das massenhafte Daten sammeln Jahr für Jahr ausgeweitet…

William Binney, der sich zu einem der schärfsten Kritiker der NSA gemausert hat, schlägt noch etwas anderes vor: „Streicht den Geheimdiensten die finanzielle Unterstützung ! Wenn sie kein Geld für Datencenter haben, können sie nicht mehr so viel für so lange Zeit speichern“. Jedes Mal, wenn sie einen Anschlag nicht verhindern, sollte ihr Budget um zehn Prozent gekürzt werden. Dadurch gehen die Dienste zwar irgendwann ganz kaputt, doch könnte man damit gut leben: „Was hätten wir denn verloren? Gar nichts. Sie waren schon vorher kaputt.“

 

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