Rechtsruck in Europa

Ein früherer Neo Faschist und Freund des rechten Ex Ministerpräsidenten Berlusconi ist nun also Präsident des EU Parlaments – wie konnte das passieren?  Ich mochte schon unseren Onkel Plappermaul Schulz nicht, der es vorzog, angesichts des Wahljahrs nach Berlin zu wechseln – da winken nämlich interessante Jobs,  vielleicht sogar der des Außenministers. Es wundert einen nicht, dass sich das Ansehen der europäischen Institutionen bei den Bürgern im stetigen Sinkflug  befindet.

Und der weitere Rechtsruck droht bereits im März, wenn die Niederlande wählen, wo Herr Wilders inzwischen als Wahlsieger gehandelt wird. Danach kommt das größere und wichtigere Frankreich, wo Frau Le Pen zumindest in die Stichwahl einziehen dürfte, das gilt als sicher. Für den krönenden Abschluss wird im September Deutschland sorgen, wo uns ein Sechs-Parteien-Parlament mit einer starken AfD blüht – dann wird es mit Sicherheit noch schwerer, vernünftige Koalitionen zu schmieden: bitte nicht noch weitere vier Jahre schwarz/rot! Das wäre das absolute Grauen, könnte aber unter ungünstigen Bedingungen zur Dauerlösung werden.

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3 Gedanken zu “Rechtsruck in Europa

  1. Ich sehe das wie du, Rechtsruck wo man nur hinsieht…

    Es dauert nicht mehr lange, dann haben wir auf der
    Welt eine Situation wie vor dem letzten Weltkrieg…

    …dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis jemand loslegt,
    wie damals, genug Leader of the Pack gibt’s ja jetzt schon!

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    1. Ja, der ganze Osten von Polen, über Tschechien, Slowakei und Ungarn ist ja schon rechts bis diktatorisch regiert, dazu das Desaster in der Türkei und der Clown des Grauens mit seiner Bande in den USA. Da schwant einem nichts Gutes. Aber auch in Fernost zwischen China, Japan und Korea krieselt es heftig. Man streitet sich um irgendwelche Felsen im Meer. Alles keine guten Anzeichen. 🙄

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