Bibi erneut wegen Bestechlichkeit verhört

Von mal zu mal erhärten sich die Vorwürfe der Bestechlichkeit bzw. Korruption um Israels Premier. Erneut musste Bibi jetzt beim Staatsanwalt antreten, um sich diesem Verdacht zu stellen und Rede und Antwort zu stehen. Das erinnert frappierend an die Korruptionsaffäre um Sharon und seinen Sohn. Nur der Schlaganfall bewahrte diesen damals vor dem Gefängnis. Und sogar ein ehemaliger Präsident sitzt hinter Gittern, allerdings wegen Vergewaltigung und nicht wegen Diebstahl.

Was ist los mit der Nomenklatura im Staate Israel? Denken die, sie können sich alles heraus nehmen? Das Ausland ständig düpieren und dazu das eigene Volk an der Nase herum führen? Das wäre doch jetzt eine prima Gelegenheit, einen sauberen Schnitt zu machen: Auflösung der amtierenden Regierung und der unseligen Rechtskoalition und Neuwahlen. Und danach ein neuer Premier, für den sich Israel in der Welt nicht mehr schämen müsste! Vielleicht trauen sich die Leute in Tel Aviv und Haifa endlich mal, dem Machtkartell der Generäle in Jerusalem das Handwerk zu legen. Zu wünschen wäre es ihnen (und dem Rest der Welt).

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