IRAS 16399-0937

Die NASA präsentiert uns zum Jahreswechsel gleich einen Leckerbissen. Diese Galaxie hat ganz besondere Eigenschaften:

Sie ist vor allem eine sehr starke Quelle für Mikrowellen. Auch hier ist man sich noch nicht völlig im Klaren, welche Parameter gegeben sein müssen, um solch ein Monstrum zu schaffen. Wahrscheinlich produzieren in ihrem Inneren sogar zwei schwarze Löcher, die sich umkreisen, 100 Millionen mal mehr Energie, als das schwarzes Loch im Herzen unserer Milchstraße. Diese Werte sind jenseits jeglicher menschlicher Vorstellung. Im Grunde funktioniert diese Galaxie wie ein riesiger Beamer, der einen gewaltigen Laserstrahl ins Universum schickt – irgendwie faszinierend, aber auch gruselig (foto – ESA/Hubble/NASA).

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Christian Morgenstern

AN  * * *

Da steht man nun in fremder Stadt allein
mit dem, was man gefehlt und man getan,
und den man liebt, der will nicht bei dir sein
und wandelt eigenwillig eigne Bahn.

Und einer Liebe wunderreicher Hort
bleibt unerschöpft und ewig unerlebt;
ich stehe einsam hier, du einsam dort,
und sind im Tiefsten doch so ganz verwebt.

Neulich in Barcelona

The Thinker

Luis Alvarez Marra nennt sein Foto „Der Denker“, mir fällt dazu auch „Meditation“ ein. Der Mann soll dort 20 Minuten verharrt haben. Interessant insbesondere der Kontrast zwischen der Architektur und der gezeigten Person. Die Situation regt zum nachdenken an. Was macht der Mann da? Wo ist das? Auf was wartet er? Warum in dieser Ecke… 😉

Der Terror geht weiter…

Und sagt mir bitte nicht, dass uns die Türkei Erdogans jetzt nichts mehr angeht. Es passierte auf der europäischen Seite des Bosporus, in der modernsten und westlichsten Stadt des Landes, einem Nato Mitglied, nicht weit von der griechisch-bulgarischen Grenze (EU Gebiet). Es waren Menschen, die bloß Silvester feiern wollten, es war wie im Bataclan: Tod am Ort des Spaßes, der Freude – Panik, Blut und Fassungslosigkeit. Es hätte genauso Mailand, Bukarest oder Frankfurt sein können. 😦

Erdogan erntet jetzt die Früchte seiner verfehlten Politik, nur, dass die Suppe die einfachen Leutchen auf der Straße auslöffeln müssen, während er gut geschützt in seinem schwarz gebauten Riesen-Palast in Ankara sitzt. Es ist zum kotzen – sorry. Das neue Jahr fängt an, wie das Alte – gestern der furchtbare Anschlag in Bagdad, der ja hier nur noch eine Fuß-Notiz ist. Aber auch da wurden MENSCHEN zerfetzt, Kinder, Frauen, berührt uns das nicht mehr? Wie beschämend ist unsere Fähigkeit zu verdrängen? Und nicht vergessen: das sind alles „sichere Herkunftsländer“, in die unsere liebe Regierung, ohne mit der Wimper zu zucken, abschiebt… 🙄

Herbie Hancock

Aus seinem wegweisenden 73er Album, wo einmal mehr technoide Sound- und Rhythmus-Elemente vorweg genommen wurden – dies hat Hancock später mit „I robot“ auf die Spitze getrieben, bevor er sich wieder ganz dem Jazz zuwandte. Ich denke, ohne solche Arbeiten von HH, oder z.B. Can, Kraftwerk & Tangerin Dream, nicht zu vergessen Klaus Schulze, wäre Detroit in den 80ern gar nicht denkbar gewesen. Das waren die Vorreiter (manche, ohne es zu wissen), aus diesen Quellen haben die Pionieren des Techno und später des House geschöpft, um ihre neue Musikrichtung zu entwickeln. Eno und Talking Heads darf man mit ihren frühen Platten ebenfalls in diesen Kreis aufnehmen.