Rosetta Mission beendet

Wie angekündigt landete heute um 12.40 Uhr deutscher Zeit die europäische Raumsonde Rosetta auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko – mit einem gemächlichen Tempo von 90 Zentimetern pro Sekunde. Dieser sanfte, kontrollierte Absturz war nötig geworden, weil die Treibstoffvorräte zur Neige gingen und auch die Entfernung zur Sonne immer größer wurde. Bis zuletzt konnten mit der in Göttingen entwickelten OSIRIS-Camera Aufnahmen vom Kometen gemacht werden. Auch das Spektrometer war noch in Betrieb. Die Wissenschaftler werden damit für Jahre Daten und Fotos zum Auswerten haben. Zuletzt schaltete die Sonde sich automatisch ab, damit in Zukunft keine anderen Missionen durch das Funksignal beeinträchtigt werden. Vor zwei Jahren hatte Rosetta den Lander Philea auf dem Kometen abgesetzt. Diese Mission kann damit insgesamt als eine der Erflogreichsten für die ESA verbucht werden!

Eines der letzten hochauflösenden Fotos von der Oberfläche des Kometen.

(foto – ESA/Rosetta/MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA)