Das hässlichste Haus Frankfurts

European Central Bank Frankfurt LX100

Dieser ungelenke Klotz steht etwas vor der City im Frankfurter Osten. Eigentlich eine Schmuddelecke, die aber zur Zeit, dank der vielen europäischen Bankangestellten, kräftig gentrifiziert, „aufgewertet“ wird. Dazu gehört auch der Skaterpark im Vordergrund. Vorne Skater, hinten Banker. In diesem Monstrum wird gerade die europäische Inflation vorbereitet, indem man immer billigeres Geld unter die Leute schüttet. Aber auch Null Zinsen bedeuten trotzdem, dass das Geld irgendwann zurückgezahlt werden sollte… das ist der Haken bei der Sache. Immer auf Pump leben, wird nicht ewig gut gehen. Und warum werden manche Staaten drangsaliert, während man Anderen das Geld nur so hinterher wirft? Fragen über Fragen, die uns der joviale, italienische Hausherr des Klotzes leider nicht beantworten möchte (oder kann). Ganz in der Nähe befindet sich übrigens auch der Frankfurter Zoo mit unseren lieben affigen Freunden. Dort könnten die Banker, wenn sie wollen, ihre wohlverdiente Mittagspause verbringen und den Orangs, Gorillas, Schimpansen und Bonobos beim relaxen zuschauen – ihr Job ist doch sooo stressig…

(foto – Dino Dominic Manns)

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12 Gedanken zu “Das hässlichste Haus Frankfurts

    1. Der zweite Aspekt.
      Da kommen 3000 solvente Leute in das Stadtviertel,
      die die Preise hochtreiben und das soziale Gefüge
      durcheinander bringen. Das fängt schon bei der
      Gastronomie an und hört bei den Mieten auf…

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  1. Politiker wie Banker denken maximal bis zum Jahresende, d. h. Papier bunt bedrucken und Euro draufschreiben, hilft das System – wie gewohnt – am laufen zu halten, Maximalprofite und Boni abzugreifen und der Bevölkerung vorzugaukeln, alles im Lot.
    Das irgendwann, irgendwer dann irgendwas zurückzahlen muss oder eben doch nicht kann, ist egal…

    … bis dahin ist man eh nicht mehr im Amt (Politiker) oder im Vorstand (Banker).
    Nach mir die Sintflut zählt nicht nur im Frankfurter Bankenviertel, im politischen Berlin, bei VW oder bei der DB AG im Bezug auf S 21.
    Solange es was zu verteilen, abgreifen oder abzustauben gilt, wird in Europa so weitergevettert … ähm gewirtschaftet.

    – das dabei die Europäer die EU immer mehr hassen, rechte Parteien bald Bundespräsidenten stellen, Menschen im Meer ersaufen und und und … ist egal

    Solange es noch Papier gibt, wird es zu Euro „veredelt“, warum sollte man etwas ändern?
    Hat 1923 auch super funktioniert in Deutschland.
    Warum sollte man ein bewährtes Konzept überdenken. – (Achtung Ironie)
    Ok, damals kamen letztendlich die Rechten an die Macht,
    aber das wird 100 Jahre später natürlich nicht passieren. – (Achtung Ironie)

    Denn alle haben aus den 1920 iger Jahren gelernt.

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    1. Es gibt durchaus einige Parallelen zu den 20ern.
      Allerdings auch einige grundlegende Unterschiede.
      Aber im großen und ganzen gebe ich dir recht.
      Brüssel ist in einer Sackgasse gelandet.
      Dort entscheiden für uns nichtgewählte
      Bürokraten, was dann vielleicht noch
      im Parlament abgenickt wird… 🙄

      Zum Thema Wirtschaft:
      Die ganzen Bad Banks, die ja immer noch
      da sind und schlummern, werden uns noch
      gehörig auf die Füsse fallen, zusammen
      mit den bis dahin neu aufgehäuften
      Schulden und den Geldern für die
      der deutsche Steuerzahler heute
      schon bürgt – egal was eine
      Tante Merkel sagt… 🙄

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      1. Dafür haben wir ja die echte Inflation, damit die Staatsschulden ins Nichts verschwinden.
        Und damit meine ich nicht die offiziellen 0,1 %, die uns der Staat vorgaukelt, sondern die reale Geldentwertung.

        Beispiel:

        Miete 2006 – 2016
        Kinokarte 2006 – 2016
        Autoversicherung 2006 – 2016
        Krankenversicherung 2006 – 2016
        Ticket-Preise im Nahverkehr 2006 – 2016
        ICE-Preis 2006 – 2016
        usw.

        Wer kauft schon jährlich einen TV oder Kühlschrank?
        Die Inflation wird vom Staat aus verschiedenen Gründen kleingerechnet,

        … und wenn es auch ist, um die Gewerkschaften als unverschämt – bei Tarifverhandlungen – ins Abseits zu stellen.

        http://www.freiewelt.net/reportage/wer-errechnet-eigentlich-die-inflation-18968/

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        1. Ein Zitat des berühmten britischen Ökonomen John Maynard Keynes (1883-1946) dürfte es auf den Punkt bringen: „Mit dem kontinuierlichen Prozess der Inflation kann der Staat heimlich und unbeachtet einen großen Teil des Reichtums seiner Bürger konfiszieren.

          Quelle aus dem oben genannten Link.

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        2. Irgendwie ist jetzt ein Kommentar von dir verschwunden.
          Hinter den Kulissen sehe ich ihn, aber er erscheint hier
          nicht – sehr merkwürdig ?

          Auf jeden Fall hatte Herr Keynes immer noch Recht! 🙂

          „ Mit dem kontinuierlichen Prozess der Inflation
          kann der Staat heimlich und unbeachtet einen
          großen Teil des Reichtums seiner Bürger konfiszieren.“

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            1. Das ist mir schon lange klar… 🙄
              Es wird auch noch an anderen Stellen
              getrickst und beschwichtigt. Man denke
              nur an den berühmten Spruch von Blüm,
              unsere Renten seien sicher – das hat
              schon damals niemand geglaubt. 😉

              Sollten alle Bürgschaften, die unsere
              Regierung in den letzten Jahren ge-
              zeichnet hat, einmal wirksam werden,
              dann wird es eng für den Staat
              und die lieben Steuerbürger…

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