Der Krebs-Nebel

Die heute bekannten Planetarischen Nebel waren vermutlich alle einmal Sterne von der Größe zwischen rund einer und acht Sonnenmassen.

In vier bis sechs Milliarden Jahren wird auch unsere Sonne so enden, nachdem die Erde zuvor entweder von der Hülle der aufgeblähten Sonne verschluckt oder nach Kollision mit dem Mars zu Asteroiden zermahlen wurde. Doch wenn dies das übliche Schicksal eines Sterns ist, warum ist dann nicht alles voller Planetarischer Nebel?

In unserer Galaxie wurden bisher zwar rund Dreitausend davon gesichtet. Berücksichtigt man die Sichtbeschränkungen durch interstellare Wolken und andere Faktoren, lässt sich die Gesamtzahl der Planetarischen Nebel in der Milchstraße vielleicht auf etwa Zehntausend hochrechnen. In einer Galaxie aus hundert Milliarden Sternen ist das aber immer noch wenig…

(foto – ESA/Hubble/NASA)

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4 Gedanken zu “Der Krebs-Nebel

  1. Eindrucksvoll, ja, aber je länger ich mir diesen Neben anschaue, desto weniger gefällt er mir. Es ist schon ein wenig ein Nebel des Grauens. Man kann sich vorstellen, dass da einmal etwas war, vielleicht Leben war. Ja. Zugegeben, nicht jede Form von Leben ist eine Bereicherung.

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