Neuigkeiten vom Mars

Der Mars Rover Curiosity befindet sich seit März in sehr schwierigem Gelände, unterhalb des Mount Sharp auf dem sogenannten „Naukluft Plateau“. Die Wissenschaftler haben alle Mühe das Gefährt durch diese Steinwüste zu manövrieren.  Nur 4 Monate und Curiosity ist 4 Jahre auf dem Mars unterwegs. Alle Systeme funktionieren immer noch sehr gut!

Fotos bitte durch klicken vergrößern –  so könnt ihr Details erkennen!

Dies gilt auch für das Panorama eines Teils der Wand des Gale Kraters!
Es sind dies beides wieder sehr beeindruckende Aufnahmen von der
Wirklichkeit auf Mars, unserem äußeren Nachbarplaneten, der der Erde
in vielen Dingen doch ähnlicher ist, als mancher bisher glauben mochte.

UNBEDINGT ZWEIMAL AUF DIE FOTOS KLICKEN!
Nur dann erschließt sich das ganze Panorama!
(fotos – NASA/JPL-Caltech/MSSS)

Herbie Hancock

FEATURING „THE HEADHUNTERS“ with BENNY MAUPIN

Mitte der 70er war Hancocks funkigste Zeit. Danach trennte er sich von den „Headhunters“ und ging eigene Wege. Wie wir wissen, später mit „I ROBOT“ sogar in technoide Gefilde – bevor der Meister in den 80ern wieder zum Jazz zurückkehrte.

Habseligkeiten

Grenzbereiche

Hab‘ Seligkeiten!
Verstreue Augenblicke
verschwende Gedanken
verwirf das Zögerliche
verfehle Ziele und
verführe Freude
dennoch zum Bleiben
verlange nach Dir
versprich Dich oft,
um Dich zu halten
verfüttere Konventionen
verabsäume Fristen
verfahre leere Kilometer
verliere Fassungen
verwechsle Ewigkeit mit Licht

verzichte nicht –

hab‘ Seligkeiten!

Foto: Morguefile

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Wildpark Hanau

Tümpel

Ein Besuch im „Wildpark Alte Fasanerie Hanau/Klein-Auheim“

Auslauf

Die Pfaue laufen frei im Park                               (fotos – Alexander C. Schmitt)

Wieder erwarten war das Wetter am Freitag Nachmittag endlich mal etwas wärmer und sogar die Sonne kam durch. So entschieden wir uns spontan zu einer kleinen Radtour von Bergen nach Hanau, immer am Main entlang. In Hanau-Steinhheim biegt man dann an der Hellenbach-Mündung ab und schlägt sich durch die Felder Richtung Wald, wo die alte fürstliche Fasanerie heute einen modernen Wildpark beherbergt. Es war nicht voll, was an den Wochenenden oder Feiertagen anders aussieht.

Wildpark Alte Fasanerie, Klein-Auheim

Luchse schlafen gerne                                                   (foto – Thomas Minnich)

Es gibt zur Zeit kaum eine Tierart, die nicht mit Jungen aufwarten kann. Da hat es Frischlinge, junge Rehe, Hirsche, Ziegen, Mufflons etc.pp. Highlights im Wildpark sind aber die Wölfe und Luchse, sowie Wisent und Elch bei den Großtieren. Wenn  man alles sehen will, heißt es gut zu Fuß sein, denn die Räder bleiben am Eingang. So kommen zu den 40 km An- und Abfahrt noch ca. 3 – 5 km Wanderung im Park, wenn man alles sehen will. Wir ließen es aber gestern etwas ruhiger angehen.

Polarwölfe

Polarwolf                                                                                 (foto – Astrid Kopp)

Die Wisente sind gleich am Eingang, es ist eine richtige kleine Herde. Sehr bedächtige, friedliche Tiere. Von da ist es ein Stück durch den Wald zu den Wölfen. Es gibt Polarwölfe und Timberwölfe. Beide Arten haben schon im Park gezüchtet. Nicht weit davon findet man die Luchse, die manchmal unsichtbar sind, da sie sich gut verstecken können in dem begrünten Areal. Die Elche sparten wir uns und machten  einen Bogen zu den Rothirschen, in deren Gehege sich eine große Graureiher-Kolonie oben in den Bäumen (alte Kiefern) befindet. Es gibt auch freilebende Störche, die ebenfalls nisten und öfters in der Umgebung in Wiesen und Feldern zu sehen sind, während die Reiher bis zum Main fliegen, um dort ihren Fisch zu fangen.

Spiegelreiher

Graureiher am großen Teich                                 (foto – Alexander C. Schmitt)

Auf dem Weg zum Ausgang darf natürlich ein Besuch bei Fuchs, Dachs und Waschbär nicht fehlen. Sehenswert ebenfalls die großzügige Voliere mit Kolkraben, die um so vieles mächtiger sind, als unsere normalen Rabenkrähen. Die Wildschweine hatten die wuseligen, gestreiften Frischlinge um sich. Ihre Mütter sind nicht zu beneiden, wenn sie so eine Rasselbande aufziehen. Es lohnt sich den Wildpark an Werktagen zu besuchen. Ich bevorzuge Frühjahr und Herbst für einen Besuch!

Schnüffel...

Frischlinge                                                                                  (foto – Ute Köhler)

(da ich nicht fotografiere, habe ich den Bericht mit einigen Fotos aus der „creative commons“ Abteilung von Flickr. angereichert – danke an die genannten Fotografen aus unserer Gegend!)

Posing

Ist das der Geisterwolf?      (foto – Alexander C. Schmitt)

UGC 477

Hubble hat gestern mal wieder ein fantastisches Bild zur Erde geschickt. Diese ungewöhnliche Galaxie wurde erst vor 40 Jahren entdeckt und erstmals beschrieben. Sie befindet sich 110 Millionen Lichtjahre entfernt von der Erde in der Konstellation der Fische. Im Foto sind zudem mehrere weiter entfernte Spiralgalaxien auszumachen. Ein prächtiger Anblick.

Der größte Teil der Materie in LSB(low surface brightness)Galaxien ist als Wasserstoffgas  vorhanden und nicht in Form von Sternen. Ihre Flächen-Helligkeit ist damit 250 mal schwächer, als bei Spiralgalaxien. Daher sind diese Galaxien sehr schwer zu dedektieren. Teleskop Hubble mit seiner empfindlichen Optik und spezielle Bildbearbeitungsprogramme der NASA haben es trotzdem  möglich gemacht, das versteckte Juwel aufzuspüren.

Auch hier unbedingt zweimal klicken, um das Foto zu vegrößern!

(foto – ESA/Hubble/NASA)

Franz Kafka

 

Das Böse, das dich im Halbkreis umgibt wie die Braue das Auge, strahle zur Untätigkeit nieder. Während du schläfst, wache es über dir, ohne auch nur im Geringsten vorrücken zu dürfen.

 

(aus „Heften und losen Blättern“)

„Der Irre vom Bosporus hat wieder zugeschlagen“

In einer pointierten Rede hat Martin Sonneborn von „Die Partei“ im EU-Parlament den türkischen Präsidenten Erdogan scharf angegriffen. Dem unter Druck geratenen Musikprojekt „Aghet“ in Sachsen gab er dabei einen guten Ratschlag mit auf den Weg. Wir kennen und lieben Martin Sonneborn ja noch aus früheren Fernsehtagen und für seine lustige Mitarbeit bei der Frankfurter „Titanic“.

Die Rede von Martin Sonneborn im Wortlaut:

„Der Irre vom Bosporus, Erdogan, wie wir ihn im EU-Parlament liebevoll nennen, hat wieder zugeschlagen.  Diesmal hat er durch seinen Botschafter die EU-Kommission angewiesen, die Förderung für ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker einzustellen, das sich mit dem türkischen Genozid an den Armeniern beschäftigt. Die Kommission hat daraufhin das Orchester aufgefordert, entsprechende Textstellen abzumildern und das Wort ‚Genozid‘ zu vermeiden.

Als Mitglied des Kulturausschusses möchte ich einen Vorschlag zur Güte machen: Ich empfehle den Dresdner Sinfonikern dringend, das Wort ‚Genozid‘ zu streichen – und durch den Begriff ‚Völkermord‘ zu ersetzen. Ich bin Deutscher und mit Völkermord kennen wir uns aus.

Allerdings konstatiere ich mit einer gewissen Verblüffung, dass uns die Türkei hier allmählich den Rang abläuft. Deshalb möchte ich die türkische Regierung warnen, den hundertjährigen Rhythmus, in dem sie offensichtlich Genozide zu begehen gedenkt, derzeit genügt ein Blick auf die Lage der Kurden, nicht zu beschleunigen.

Sonst müssen wir darüber nachdenken, die Drecksarbeit mit unseren Flüchtlingen jemand anderem zu übertragen.  Nichts für ungut. Derzeit keine Türkei-Urlaube geplant.“

Dem kann ich mich nur in allen Punkten vollinhaltlich anschließen! Danke für diese klaren Worte, lieber Martin Sonneborn. Davon sollten sich die EU-Oberen und auch unsere Regierung eine Scheibe abschneiden! So und nicht anders muss das laufen und kein erbärmliches Rumgeeiere mehr! Klaro?!

Seltener Besuch

Seagull

Normalerweise sieht man im Binnenland nur die kleinen Lachmöven mit den schwarzen Köpfchen. Gestern konnte ich unten am Main ein Pärchen große Seemöven beobachten. Sie ließen sich sogar aufs Wasser nieder. Die Vögel müssen von der Nordsee den Rhein und den Main hochgezogen sein. An sich für die guten Flieger und Segler kein Problem, aber man trifft sie eher selten hier am Süßwasser (fotos: o. Mihai Bohin – u. Andy Wright).

Seagull

Elvin Jones

Mich hat der ehemalige Mitstreiter von John Coltrane immer fasziniert. Sein gleichzeitig rohes & kraftvolles Spiel, dem er aber auch feine Nuancen abringen konnte, ein unheimlich druckvoller Schlagzeuger. Kein Filigran-Techniker, wie z.B. Jack DeJohnette es ist, mein zweites großes Vorbild. Aber gerade das liebte ich am Spiel von Elvin Jones. Hört mal rein in die 25 Jahre alte Konzertaufnahme aus Stuttgart. Wer keine Zeit hat, steige bitte bei Minute 32 ein: kurzer lustiger Speech des Bruders von Thad Jones und danach eines der berühmtesten Stücke. Da ist alles geboten: Dynamik, verschiedene Solos (auch Schlagzeug) und viel Spielfreude der Beteiligten! Am Saxophon ist kein geringerer als Johns Sohn, Ravi Coltrane, zu hören…