Adriano Celentano

Das 2000er Album ist eines seiner Besten.


LAGO ROSSO

Donna
donna
donna
sei dura come un sasso
affondo in mezzo a un lago rosso
resisterti non so non posso
ho il cuore malato davvero
in bocca mi resta l’amaro
è vero dolore

Bella
bella
bella
in ogni gesto ad ogni mossa
ad ogni bacio una scossa
sprofondo dentro i questa fossa
è febbre, bruciante calore
passione che è quasi furore
per me non è amore.

Lago rosso ma cosa fai
quel riflesso cancella ormai
l’azzurro chiaro del cielo
che mi travolge dentro un velo scuro
io più bella non ti vorrei
più geloso diventerei
e sogno un bagno di luce
e quel che cerco
è solo un po‘ di pace
che gusto c’è poi a farci male
se vinci tu, dimmi, a cosa vale?
per questa vita non pretenderemo il sole.

Donna
donna
donna
così mi fai scoppiare il cuore
con queste poche gocce d’amore
morir di sete è proprio brutto
di giorno il cielo è già nero
è un film che racconta il vero
il vero dolore…

Karl Heinz Böhm

Warum musste im Frühjahr wieder von den depperten Sissi Filmen gesprochen werden, wenn man an Karl Heinz Böhm erinnerte? Mir ist K.H.B. hauptsächlich durch großartige Rollen in den Fassbinder Filmen der 70er Jahre in Erinnerung – außerdem war er ein hervorragender Theaterschauspieler. Laßt bitte den Schrott aus den 50er Jahren wo er ist! Weder Romy Schneider noch Karl Heinz werdet ihr damit gerecht. Natürlich muss man heute auch sein tolles Engagement für Afrika in den letzten Jahrzehnten betonen, wenn man an ihn denkt, der im Mai  genau an Romys Todestag (seltsam) verstarb. Für mich ein ganz Großer!

Die berühmte Szene im Innenhof:

 Mit Margit Carstensen in Fassbinders „Martha“.
Das ist für mich Karl Heinz Böhm – schaut euch
den Film mal an bei Gelegenheit! In Interviews
hat er auch immer wieder betont, dass die 70er
die wichtigsten Jahre seines Lebens waren und
ihn überhaupt erst politisiert haben.

Evgeny Morozov

„Wer sich dem technologischen Zugriff Amerikas entziehen will, braucht eine mehrdimensionale Strategie, die zum Beispiel auch berücksichtigen sollte, dass Google heute nicht mehr nur eine Suchmaschine und ein E-Mail-Dienst ist, sondern auch Anlagen betreibt, Betriebssysteme anbietet und sogar eigene Netze besitzt.“

„Man beachte den Unterschied: Russland und China wollen „nur“ auf Daten zugreifen können, die von Bürgern ihres Landes innerhalb ihres Landes generiert worden sind, während die Vereinigten Staaten Zugriff auf alle Daten haben wollen, die irgendwo generiert werden, sofern sie von amerikanischen Unternehmen verarbeitet werden.“

„Die Aktivitäten dieser Länder stehen in einem direkten Verhältnis zu den aggressiven Bemühungen Washingtons, Nutzen aus der Tatsache zu ziehen, dass ein so großer Teil unserer Kommunikationsinfrastruktur vom Silicon Valley aus betrieben wird. Was für den einen Internetfreiheit ist, das hält der andere für Internetimperialismus.“

Evgeny Morozov arbeitete zeitweise an der Universität von Stanford. Er schreibt Kolumnen für „Foreign Policy“ oder die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Er ist der Autor von „The Dark Side of the Internet Freedom“ – einer sehr empfehlenswerten Lektüre!

http://www.evgenymorozov.com/

Friedrich Schiller

HOFFNUNG

Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen;
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling locket ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben.
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.

Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Toren,
Im Herzen kündigt es laut sich an.
Zu was Besserm sind wir geboren!
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.

Gibt es doch flüssiges Wasser auf dem Mars?

Forscher der NASA glauben, auf Fotos des Mars Reconnaissance Orbiters, Anzeichen für flüssiges Wasser an den Hängen einiger Marsberge entdeckt zu haben. Dies wäre eine wichtige Voraussetzung für primitives Leben. Dass es gefrorenes Wasser gibt ist schon lange klar. (fotos NASA)

Feine Linien, die senkrecht die Hänge des Kraters hinunter reichen.

http://mars.nasa.gov/mro/news/whatsnew/index.cfm?FuseAction=ShowNews&NewsID=1858

Lest mehr zum Thema im Originalartikel der NASA (mit Video).

Mir stellt sich da schon die Frage, warum wir diese „grandiose“ Erkenntnis erst jetzt präsentiert bekommen, obwohl seit Jahren dort oben Rover herumfahren und mehrere Sonden den Mars umkreisen. Das ist doch alles nicht wirklich neu. Und wie gesagt – es handelt sich wieder nur um eine Hypothese. Klar, warum soll Eis an sonnenbeschienenen Hängen nicht flüssig werden…erscheint mir durchaus logisch. 😉

Robert Hébras besuchte Frankfurt

Und noch ein Thema, welches mir am Herzen liegt:

„Robert Hébras war achtzehn Jahre alt, als die Panzerdivision „Das Reich“ am 10.Juni 1944 in seinem Dorf im Limousin einrollte und dort 642 Menschen massakrierte. Und nicht nur, aber vor allem in dem Dokumentarfilm von Michaël Faugeroux, der dem Frankfurter Publikum vorgeführt wurde, wirkt er zuweilen, als könne er selbst das Drama, das sich in seinem Dorf abspielte, noch immer nicht fassen. Man habe, erzählt er da beispielsweise, eigentlich keine größeren Schwierigkeiten mit den Deutschen gehabt. Die Dorfbewohner seien deswegen auch nicht sehr ängstlich gewesen, als die SS-Truppen auftauchten. Der Überlebende des Massakers will dennoch Freundschaft stiften. In Frankfurt sprach Robert Hébras im April über das Unbegreifliche“.

Lest hier mehr über die Geschichte in dem Artikel von Lena Bopp – FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/massaker-von-oradour-wir-waren-sorglos-als-die-ss-in-unser-dorf-einzog-13544321.html

Ich selbst war mal vor vielen Jahren in Oradour und kann euch sagen, es ist gespenstisch dort. Alles steht noch so da, wie es nach den Zerstörungen hinterlassen wurde, sogar die ausgebrannten alten Autos stehen noch an den Straßenecken. Wer mal in der Gegend ist, dem empfehle ich einen Besuch. Es ist ein sehr eindrückliches Mahnmahl des Wahnsinns, gerade auch in unserer heutigen Zeit, wo jeden Tag, nicht weit von uns, ähnliche Massaker an der Zivilbevölkerung stattfinden. Auch den Dokumentarfilm von Michaël Faugeroux kann ich nur jedem empfehlen, der ihn noch nicht gesehen hat. Da bekommt man Gänsehaut, aber nicht vor Freude… 🙄

Elvis Presley

Beinahe wäre mir Elvis durchgerutscht, der wartete noch im alten Blog und darf natürlich nicht fehlen. Am 8. Januar wäre er 80 Jahre alt geworden und die Gegend nördlich von Frankfurter hat ja einiges mit dem „King“ zu tun. War er doch in Friedberg stationiert und hatte seine Wohnung in Bad Nauheim, beide Orte ca. 25 km vor den Toren der Mainmetropole. Es gibt bis heute Friedberger und Nauheimer die mit Elvis noch persönlich zu tun hatten. Denn der große Star war in Deutschland sehr umgänglich und den Fans zugetan. Da standen zu den damaligen Zeiten keine Bodyguards vor den Türen, und gar zu viele kreischende Fans gab es in der provinziellen, oberhessischen Kleinstadt ja auch nicht.

Anbei ein Artikel aus der FAZ, wo ein früherer Fan von seinen Erlebnissen mit dem Altmeister des Rock´n Roll berichtet. Rock´n Roll war nie so unser Ding, aber heute gefallen mir zumindest die Songs aus den frühen Jahren, als er noch keine Schnulzen mit Big Band in Las Vegas sang. Die Zeit in Friedberg stellt im Grunde die Zäsur zwischen dem jungen, rohen Elvis zum späteren Filmstar und Schnulzenkönig dar. Hier konnten ihn seine Fans zwischen 1958 und 1960 noch in alter Frische erleben und Presley liebte Deutschland. Elvis kümmerte sich viel um seine hessischen und bayerischen Fans – das kam an und hat bis heute Spuren bei den Menschen hinterlassen.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/zu-besuch-bei-deutschlands-treuestem-elvis-fan-13358192.html

Solche einfachen Nummern gefallen mir ganz gut. Keine Bläser, kein
Orchester, wie später dann üblich – einfache handgemachte Musik. 🙂

Blutmond

Hier kann man schön die verschiedenen Phasen sehen:

Die Bedingungen waren wirklich absolut perfekt! Schon der spektakuläre Mondaufgang am Abend ließ auf mehr hoffen. Unser Trabant war dann die ganze Nacht sehr gut zu sehen. Ein frischer Ostwind hatte zudem in den letzten beiden Tagen den Himmel von Dunst sauber gefegt. Als der anfänglich noch helle Mond Stück für Stück vom Schatten bedeckt wurde und zuletzt als sehr plastische, rotbraune Kugel am Firmament stand, waren für das Rhein-Main Gebiet auch ungewöhnlich viele Sterne zu sehen. Solche Nächte sind hier sehr selten – heute hat einfach alles gepasst. Das war großes Kino!